Auf nach Mykonos II

Ich hoffe euch hat der erste Teil meiner Mykonoserfahrungen gut gefallen. Ich habe da ja eher über so allgemeine Dinge wie das Wetter oder meine Unterkunft geschrieben. Jetzt geht es aber mit dem weiter, was ich am Abend immer so unternommen habe. Ihr könnt euch also auf Essen, Shoppen und vieles mehr freuen.

4. Das Essen

In Mykonos gibt es unglaublich viele Restaurants, sowohl griechische, als auch italienische. Eines haben aber alle gemeinsam: sehr große Portionen. Am ersten Abend zum Beispiel waren wir beim Italiener D’Angelo und ich habe mir gegrilltes Hühnerfleisch mit Gemüse bestellt und ganze 3 (!!) Stücke Fleisch bekommen. Bei den griechischen Restaurants bekommt man sogar immer zwei Beilagen wenn man sich Fleisch bestellt (meistens Reis und Pommes Frites). Wenn man auf Fleisch verzichten will, ist die griechische Küche ideal: viel Gemüse in allen verschiedenen Varianten. Eintöpfe, gegrillt, gebacken, als Salat, es bleibt fast kein Wunsch offen.

Der beste Platz um ein Restaurant zu suchen ist in Mykonos auf jeden Fall der Goumenio Square – da gibt’s griechische und italienische Küche. Wir waren im Familia, ein Italiener, der sein Restaurant so schön und inspirierend dekoriert, und einfach ein herrliches Ambiente hat. Zwischen den beiden OPA Tavernen ist auch ein sehr guter Grieche mit super netten Kellnern und Kellnerinnen – auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wenn man dann in den kleinen Gassen der Stadt spazieren geht, bieten sich auch sehr viele Möglichkeiten an, um noch eine kleine Nachspeise genießen zu können. Vor allem Crêpes sind beliebt, aber wieder teilweise sehr überteuert (€ 6,00 für ein Crêpe mit Nutella und Erdbeeren ist nicht wirklich gerechtfertigt).

6. Nightlife

Leider waren wir nicht so oft weg, wie ich mir das vorgestellt habe, aber wir haben uns meistens auf unserer Terrasse zusammen gesetzt, und den Abend ausklingen lassen. Einmal aber waren wir in der Skandinavian Bar (hauptsächlich deswegen, weil sie mein Instagrambild geliket haben, da merkt man wieder, wie wichtig der Auftritt auf den Social Media Plattformen ist). Die Bar besteht aus der eigentlichen Bar im Erdgeschoss, und darüber ist dann die Disco. Mit Getränk kommst du nur dann von unten rauf, wenn du als „Eintritt“ noch ein Getränk kaufst, aber solang du es trinkst, ist das auch ein gutes System.

Die Musik ist wirklich gemischt also man kann sowohl zu House, als auch zu Hip Hop und den aktuellen Charts abgehen 😉 . Es gibt genug Möglichkeiten, um auch ein bisschen höher zu tanzen, falls man da drauf steht. Fensterbänke, Bänke und die Bar – alles wurde betanzt. Ganz besonders ist die Decke voller LED Lampen, die richtig gute Lichteffekte zaubern können.

Das Publikum ist wirklich gemischt. Es waren sicher sowohl 17- als auch 50-jährige Tanzen und alle hatten richtig Spaß. Mir persönlich hat es nicht so gefallen, ich fühle mich einfach beim Fortgehen „zu Hause“ wohler, aber wenn man sich darauf einlässt, kann man sicher einen schönen Abend haben.

7. Shoppen

Steht man auf luxuriöse Geschäfte und Boutiquen mit teurer Kleidung, ist Mykonos ein Shopping Paradies. Ich kann mit Prada und Louis Vuitton weniger anfangen, aber es gibt auch viele kleine Geschäfte, die mit schöner Mode und guter Qualität aus griechischer Baumwolle zu fairen Preisen glänzen.

Gut gefallen hat mir auch der T-bar Store, bei dem man sich Shirts oder auch Handyhüllen, Taschen und so weiter personalisieren und verschönern lassen kann. Es gibt hunderte von vorgefertigten Designs zu bestimmten Themen, und man kann dann selbst zuschauen, wie zum Beispiel die eigene Handyhülle produziert wird.

Es gibt auch sehr viele kleine Schmuck und Deko Geschäfte – handgemachter Schmuck, viel mit Leder und sehr sympathische Künstler die es dann direkt in ihrem Geschäft verkaufen. Ich habe mich in so einem kleinen Geschäft sofort in einen Ring verliebt, der mit nur € 7,00 (!!!) überraschend günstig war, und den ich seither fast täglich trage.

Fazit: hat man genügend Geld kann man in Mykonos stundenlang shoppen, nicht nur weil die Geschäfte sehr sehr lang offen haben.

9. Taxis

Als Taxifahrer machst du in Mykonos das Geschäft deines Lebens. Mit nur 30 (!) zugelassenen Taxis auf der ganzen Insel genießen die Taxifahrer ihre Oligopolstellung und könnten, wenn sie wollten, jeden Preis verlangen. Trotzdem sind sie meistens preiswert und vor allem sehr freundlich. Außer natürlich jemand rennt ihnen vors Auto und sie können nur noch abrupt abbremsen, dann kann schon mal einer auszucken 😉

Dadurch, dass Taxis also sehr rar und heiß begehrt auf der Insel sind, profitieren die Hotelbesitzer davon, da sie ihre Gäste durch die Gegend kutschieren und, natürlich schwarz, genauso viel wie die Taxler verlangen. Ist für die Gäste natürlich mindestens genauso gut, als von einem Taxi geführt werden. Für den Staat schaut es da aber dann wieder anders aus – aber um Steuern und Griechenlandkrise soll es jetzt nicht gehen 😀

10. Überraschungen

Früher hab ich immer gedacht, dass Spanier feurig und attraktiv sind und Griechen… naja… nicht. Schuld daran ist sicher der Film „Eine für Vier“ (ja, der Jeansfilm), und Costas in den sich das Gilmoregirl verliebt – eher not als hot.

Mittlerweile war ich jetzt in Spanien und Griechenland und jetzt weiß ich, warum es griechische Götter, und nicht spanische Götter gibt. Die Männer dort sehen einfach richtig gut aus. Fast egal welches Alter – sogar unser Vermieter-Opi hat gut ausgeschaut. Wär ich 30-40 Jahre älter, wär er sicher mein Typ.

Wer mich kennt, weiß dass mein Lieblings-Mittelmeerland mit Abstand Italien ist, und ich zwei Tage glücklich bin, wenn mir ein Italiener in Venedig von einem Boot aus zuzwinkert – aber ich muss zugeben, dass die Griechen die schönsten Männer sind. Leider 😉

Wenn man den Urlaub von einer anderen, vielleicht nicht so weiblichen, Perspektive betrachtet, kann man auch sagen, dass alle Griechen sehr, sehr freundlich und aufmerksam sind und man sie sogar als relativ pünktlich bezeichnen kann.

 

Alles in allem war es ein wirklich schöner Urlaub. Aber das ist wahrscheinlich jeder, den man mit seinen liebsten Freunden verbringt. – Liebe Grüße an diese und Ciao, eure Juvigra (:

 

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