#projecthealthyhair : Haaröle

Mittlerweile sind Haaröle nicht mehr aus vielen Haarpflege-Routinen wegzudenken. Sie helfen mit, das Haar vor dem Austrocknen zu schützen, sorgen Spliss vor und verleihen Glanz. Wo der Haken ist? Es sind pure Silikonbomben – das heißt sie umschließen die Haare und somit fühlen sich die Haare geschmeidiger an. Das Problem ist, dass die Haare dann nicht mehr atmen können

BLÖDSINN: Haare sind nichts anderes als totes Horn, das kann nicht atmen. Ja, es stimmt, dass silikonhaltige Shampoos Rückstände auf der Kopfhaut hinterlassen, und somit die Kopfhaut austrocknen. Das führt zu Schuppen und dazu, dass die Haare schneller nachfetten. Dann wascht mach sich wieder öfter die Haare und das trocknet sie dann noch mehr aus. Ein Teufelskreis – aber für die Shampoohersteller ein Engelsquadrat (oder was auch immer das Gegenteil von einem Teufelskreis ist 😀 )

Haaröle tragt man aber meistens nur in den Spitzen auf – deswegen kann da, glaube ich, nicht so viel passieren. Es gibt natürlich auch alternativen, die man sich auf die Kopfhaut auftragen kann, die sollten aber dann eben ohne Silikone sein.

 

Ich habe 4 verschiedene Haaröle verglichen und werde euch nun meinen Eindruck schildern:

Haaröle

 

1. Alverde Nutri-Care-Haaröl Mandel Argan (€ 2,95 bei DM)

Das ist ein veganes Produkt das Mandel- und Arganöl enthält. Alles Bio und fairer Anbau, also genauso wie man sichs als wünschen könnte. Es enthält keine Silikone und soll angeblich auch gut für trockene Kopfhaut sein.

Trotzdem sollte man, wenn man sich das Öl in die Kopfhaut schmieren will, nicht zu viel benutzen, weil man ja trotzdem fettig davon wird. Mein Tipp: am besten eine halbe stunde vor dem Haare waschen auftragen und dann ein bisschen einwirken lassen. Das pflegt die Kopfhaut, und dadurch, dass man es später wieder heraus wäscht, bleiben die Haare nicht fettig.

Der Geruch ist genauso wie Zitronen Nimm 2 und die Konsistenz ist wirklich sehr ölig, also nicht so seidig, wie man es sonst von Haarölen gewohnt ist.

Mir gefallen die silikonhaltigen Haaröle besser, und auch von dem Geruch ist dieses nicht so mein Fall.

2. Balea Repair + Pflege Anti Spliss Serum (€ 3,15 bei DM)

Im Gegensatz zu den restlichen Produkten aus der Balea Repair + Pflege Reihe, sind in dem Serum Silikone enthalten. Da muss man leider sehr aufpassen, und kann nicht blind vertrauen.

Ehrlich gesagt bin ich von diesem Öl auch nicht der größte Fan. Der Geruch erinnert für mich ein bisschen an etwas Verbranntes, obwohl das Öl im ersten Moment richtig gut riecht. Auch die Konsistenz ist im Vergleich zu den zwei kommenden Ölen ausbaufähig.

3. Garnier Fructis Oil Repair Wunder Öl (€ 6,35 bei DM)

Silikonbombe! Dafür hilft es nicht nur gegen Spliss und trockene Haare, es schützt auch vor Föhnhitze, bändigt Frizz, verschönert die Haare und macht das Bürsten einfacher.

Wenn die Tonnen Silikon, die daran enthalten sind, einen nicht stören, ist das Öl ideal. Man kann es sogar auch zwischendurch in die Haare geben und man spürt danach wirklich die Geschmeidigkeit. Der Geruch ist für mich wie Wellness. Die Konsistenz schreit sogar „PFLEGE“ und man spürt auch schon in den Händen, dass es sehr nährend für die Haare sein muss.

Leider ist es im Vergleich zu den vorigen Ölen teurer, aber es ist natürlich auch viel mehr drinnen und man kann es länger benutzen. Der zweite Nachteil, den ich bei diesem Produkt sehe, ist, dass wenn man das Öl zwischen den Händen verreibt, nicht wirklich wärme entsteht. Bei „normalen“ Ölen entsteht bei der Reibung zwischen den Händen sehr wohl wärme, also macht mich diese Eigenschaft ein bisschen stutzig, weil ich dabei das Gefühl bekomme, dass ich gerade etwas sehr Künstliches benutze.

4. Moroccan Penetrating Argan Oil von Organix (€ 7,99 bei BIPA)

Das ist mit Abstand mein Lieblingsprodukt. Vor allem wegen dem göttlichen Geruch, der wirklich an Marokko und den maurischen Stil erinnert. Man fühlt sich wie im Urlaub – aber in einem marokkanischen Palast.

Wie die anderen Öle auch soll es die Haare stärken, und ihnen Glanz verleihen. Ich kann leider nicht beurteilen, ob ersteres Stimmt, aber meine Haare glänzen, und sehen dabei nicht fettig aus. Das Öl soll auch wieder vor Hitze, und dieses Mal auch vor UV Strahlen schützen – dass kann ich leider nicht kontrollieren, aber im Notfall lieber nicht blind darauf vertrauen, und doch auch Hitzeschutz mitbenutzen.

Von der Konsistenz her ist es genauso weich und seidig, wie das Öl von Garnier, und trotzdem erwärmt es sich, wenn man das Öl zwischen den Händen reibt (ich bilde mir ein, dass so dann die Pflegewirkung größer wird). Obwohl auch da drinnen Silikone enthalten sind, massiere ich mir gerne Ölreste, die nach der Pflege der Spitzen und Längen noch auf meinen Händen sind, auch in die Kopfhaut ein.

Zur Zeit ist dieses mein absolutes Lieblingsöl, ich habe aber auch schon von anderen Mädchen die Meinung gehört, dass es die Haare austrocknet. Das kann ich wirklich nicht behaupten, aber vielleicht hängt das vor der individuellen Haarstruktur ab. Ich denke man sollte einfach mal ein paar Öle ausprobieren und dann seinen eigenen Liebling wählen.

 

Noch ein kleiner Tipp für diejenigen unter euch, die auch die Kopfhaut pflegen wollen. Nehmt einfach normales Kokos-, Oliven-, Makadamia-, oder Arganöl und tragt das für einige Stunden auf eure Kopfhaut auf. Danach einfach rauswaschen, und die Kopfhaut ist gut gepflegt. So ähnlich wie bei der Inversion Method.

Wie schon kurz erwähnt, mache ich das auch manchmal mit dieses Pflegeölen. Einfach kurz vor dem Waschen in das gesamte Haar auftragen, so bekommt man eine noch intensivere Pflege.

Viel Spaß auf der Suche nach eurem Lieblings-Haaröl. Ciao, eure Juvigra (:

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